Fluoridierung zur Vorbeugung von Karies

Fluoridierung zur Vorbeugung von Karies

Fluoridierung

Die Fluoridisierung Zähne ist ein wirksamer, zusätzlicher Schutz vor Karies

In unserer Zahnarztpraxis gehört eine Fluoridierung zur Vorbeugung vor Karies im Anschluss an eine professionelle Zahnreinigung regelmäßig dazu. Florid-Lacke und -gele gewährleisten die Vorbeugung gegen Karies über einen längeren Zeitraum. Auch bei empfindlichen Zähnen (aufgrund frei liegender Zahnhälse) haben sich Fluori-Llacke und -gele ebenfalls bewährt und kommen daher in unserer Praxis zur Anwendung.

Was Sie über die Fluoridierung wissen sollten

Die Wirksamkeit von Fluoriden ist als Vorbeugung vor Karies seit Jahrzehnten nachgewiesen. Fluoride unterstützen die Remineralisation mit Kalziumphosphaten. Vorteil: Die Zeit für Bakterien, die Schwachstellen im Schmelz zu nutzen, wird kürzer und das Risiko für Karies dadurch geringer.

Fluoride werden auch selbst in den Zahnschmelz eingelagert, genau wie die Kalziumphosphate. Vorteil: Die Remineralisation wird beschleunigt. Fluoride, die über Zahnpasta oder entsprechendes Gel auf die Zähne gelangen, bilden eine Art Schutzfilm um die Zähne. Vorteil: Wenn Säure entsteht, wird diese bereits aus dieser Deckschicht neutralisiert, die Mineralien im Zahnschmelz bleiben vor Ort, der Zahnschmelz fest.

Fluoride dringen auch in die Bakterien selbst ein und stören ihren Stoffwechsel.
Vorteil: Die zahngefährliche Säureproduktion wird gehemmt.

Weitere Zahlen & Fakten zur Fluoridierung

Wussten Sie, dass

mehr als 5 Prozent der Weltbevölkerung fluoridiertes Trinkwasser benutzen? Und, dass der Marktanteil von fluoridiertem Speisesalz in Deutschland bei nahezu 70 Prozent liegt? Und wussten Sie, dass die Deutsche Akademie für Kinder und Jugendmedizin e.V. Fluoridtabletten für die ersten Lebensjahre empfiehlt? Das es bei der Einnahme von Fluoriden auf die Menge der Substanz ankommt und bei korrekter Dosierung absolut unschädlich ist?

Fluoridisierung – auf die richtige Dosierung kommt es an

Die Dosis bestimmt, ob ein Stoff für die Gesundheit gut oder schlecht ist. Das ist beim Fluorid nicht anders, aber weniger dramatisch. Wird zu viel Fluorid eingenommen, entsteht eine sogenannte Fluorose. Sehr feine weiße Linien oder wolkig erscheinende weißliche Areale. Sie deuten auf ein bisschen zu viel Fluorid hin, sind aber völlig harmlos.
Vergiftungen sind praktisch so gut wie ausgeschlossen. Stiftung Warentest erklärt das mit dem Bild eines etwa fünfjährigen und rund zwanzig Kilo schweren Kindes, das den Inhalt einer kompletten Erwachsenen-Zahnpasta-Tube aufessen müsste, um – im zudem ungünstigsten Fall – Vergiftungserscheinungen zu zeigen.

Wussten Sie schon, dass …
Welches die vier häufigsten Fluoridzusätze in Zahnpflegeprodukten sind?
Natriumfluorid: ist die am weitesten verbreitete Verbindung. Fluor wird im Mund fast vollständig freigesetzt und kann so in hoher Konzentration wirken.
Aminfluorid: besteht aus einem wasserlöslichen und einem nicht wasserlöslichen Anteil. Aufgrund dieser chemischen Eigenschaft verteilt es sich sehr schnell und gleichmäßig auf der Zahnoberfläche und wirkt schneller. Die Bildung eines Fluoriddepots auf dem Zahn wird gefördert (z. B. Elmex Gelée).

Zinnfluorid: Neben dem kariesprprotektiven Effekt des Fluors, wirkt diese Verbindung dank des Zinnanteils gleichzeitig antibakteriell, was auch Mundgeruch vorbeugt.
Natrium-Monofluorphosphat: ist eine sehr stabile Verbindung. Sie löst sich nicht schon beim Kontakt mit Speichel, sondern wird erst durch Bakterien gespalten. Dadurch entfaltet das Fluor seine kariesprotektive Wirkung erst bei Kontakt mit Bakterien.
Möchten Sie noch mehr über die Fluoridierungsmaßnahmen bei Dr. Klossner & Partner erfahren? Dann rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch.

Mehr Infos:  Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie

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